Wassersparen im Badezimmer

Pro Kopf ist der Verbrauch an Wasser recht hoch, wie viele Experten finden. Die Kommunen Anbieter hätten, wenn jeder Verbraucher noch mehr sparen würde, natürlich weniger Einnahmen, dafür einen garantierten Wasservorrat. Wasser sparen kann jeder Verbraucher, und zwar ohne dass ihm Zeit verloren geht oder er sich weniger gut reinigt. Wasser sparen fängt schon beim Zähneputzen an, wo man zum Beispiel nicht unnötig das Wasser laufen lassen muss. Stattdessen sollte man einen Zahnputzbecher benutzen. Beim Hände waschen gilt, dass hier ebenfalls jede Menge Wasser gespart werden kann, wenn während des Einseifens der Hände der Wasserhahn ausgeschaltet wird. Rund 15 Liter können so jedes Mal gespart werden. Wie groß der Effekt beim Duschen ist, kann man sich an dieser Stelle denken – eingespart werden können hier 30 Prozent der sonst verbrauchten Wassermenge.

Perlstrahl und Einhandmischer

Bei der Toilettenspülung besteht die größte Möglichkeit zu sparen, weil durch einen WC-Wasserstopp das Wasser sehr gut dosiert werden kann. Das Einsparpotenzial liegt hier bei ca. 50 Prozent, was sich nicht nur aufs Wasser bezieht, sondern auch auf die Energie, sprich den Strom. Bei den Wasserhähnen im Badezimmer sollte man einen sogenannten Perlstrahl favorisieren. Dieser geht einfach zu montieren und kann bis zu 40 Prozent Wasserersparnis bringen. Der Perlstrahl liefert einen weichen und spritzfreien Wasserstrahl. Idealerweise ist auf Einhandmischer umzurüsten bei den Armaturen, selbst bei der Badewanne. Es handelt sich hier um Kalt- und Warmwasser aus einem Rohr, sprich dass mit einem gemeinsamen Hebel gemischt wird. Ein schnelleres Einstellen der geeigneten bzw. gewünschten Temperatur des Wassers ist damit möglich. Wer im Badezimmer einen tropfenden bzw. leckenden Wasserhahn haben sollte, den wird das mit der Zeit nicht nur nerven, sondern in schon kurzer Zeit sehr viel kosten.

Kostenfalle tropfender Wasserhahn

Tropft ein Wasserhahn alle 2 Sekunden, ergeben sich daraus im Jahr ca. 800 Liter Wasser, das überhaupt nicht sinnvoll genutzt werden kann. Eine Reparatur lohnt sich aus diesem Grund immer. Gleiches gilt nicht nur für die Wasserhähne, vielmehr für den Spülkasten der Toilette. Hier ist es meist die Dichtung, die defekt ist. Über diese kann jede Stunde literweise Wasser verloren gehen. Außerdem entsteht mit der Zeit eine auffallend starke Kalkablagerung, die für viele erst einmal das sichtbare Zeichen ist, dass irgendetwas nicht stimmt. Wer nicht gleich den Handwerker rufen möchte, der kann im Rahmen von einem Test den Bereich erst einmal trocknen und mit Küchen- bzw. Toilettenpapier auslegen. Wenn das Papier nach einiger Zeit feucht wird, sollte der Spülkasten umgehend repariert werden. Weitere Details zu den technischen Möglichkeiten findet man im Badezimmert Info Blog.