Kleines Bad ganz groß

Durchschnittlich hat ein Badezimmer heute eine Größe von ca. 7 bis 8 m², wobei es noch sehr viel größere Räumlichkeiten gibt, in denen die Bewohner des Hauses ihrer täglichen Hygiene nachgehen. Doch einige Räume, in denen ein Badezimmer eingerichtet wurde, haben nicht mal die Bezeichnung „Zimmer“ verdient. In vielen Wohnungen befinden sich nämlich kleine Räume, fensterlos, für die die Bezeichnung „Nasszelle“ deutlich zutreffender wäre. Denn statt 7 bis 8 m² hat man letztlich nur einen noch viel kleineren Bereich zur Verfügung, den man entsprechend nutzen kann. In derartigen Minibädern kommt es dann auf jeden Zentimeter drauf an, was eine klug durchdachte Raumplanung voraussetzt, wenn man sich ein Luxus-Bad wünscht. Dann zählt jeder Quadratmeter, weil jeder Quadratmeter mehr Luxus und mehr Wellness bedeutet. Experten in Sachen Raumplanung bekommen es aber immer wieder hin, dass sie aus einem Raum mit nur wenigen Quadratmetern eine Wellnessoase zum Wohlfühlen zaubern.

Sanitärobjekte gezielt platzieren

Um den Raum, der in einem kleinen Badezimmer zur Verfügung steht, optimal zu nutzen, ist es wichtig, dass alles seinen Platz findet. Zunächst gilt es die Sanitärobjekte zu platzieren, da sie die Grundausstattung von einem Badezimmer darstellen. Das heißt es muss ein passender Platz gefunden werden für Badewanne, Dusche und Waschbecken sowie Toilette und gegebenenfalls Bidet. Danach gilt es die ästhetischen Aspekte für das Aussehen von einem Badezimmer festzulegen, und zwar in Form der Wahl von Fliesen und Armaturen. Dabei berücksichtigt werden muss immer, dass eine gute Funktionalität und funktionale Bewegungsabläufe im Badezimmer herrschen. Die Toilette in der einen und das Waschbecken in der anderen Ecke – vom Ablauf her gesehen kann das auf Dauer nicht gut gehen. Wer vom Platz her schon recht eng ist, der sollte überlegen, ob eine Dusche oder Badewanne sein muss.

Weite schaffen

Es gibt Kombiwannen und andere moderne Einrichtungsgegenstände für das Badezimmer, die zum Duschen und zum Baden genutzt werden können speziell für kleine Badezimmer. Wer sich komplett gegen eine Dusche bzw. Badewanne entscheidet, der kann das eine oder andere Element entsprechend größer auslegen. Duschabtrennungen aus einem transparenten Material, wie Glas und große Spiegel bzw. alternativ verspiegelte Wände schummeln im Übrigen optisch Platz hinzu und lassen ein recht kleines Badezimmer nicht mehr so beengt werden. Weite schaffen kann man ebenfalls mit der richtigen Wahl der Farbe im Badezimmer. Die Farbe, die hier naheliegt ist Weiß, die nicht nur als Farbe der Hygiene steht, sondern als Farbe, die in der Lage ist optische Weite in einem Raum zu schaffen. Verzieren kann man die Wände zudem mit Bordüren, die ebenfalls für Weite bzw. Tiefe im Raum sorgen.