Grundlegendes zum Hausbau

Ein Haus zu bauen ist eines der spannendsten Kapitel im Leben. Hat man diesen Entschluss erst mal gefasst, so kommen viele Fragen auf. Es beginnt bereits beim Aussehen des Hauses. Spitzdach? Walmdach? Und wie ist es mit Terrasse oder Balkon? Auch hängt das Aussehen davon ab wie die Häuser im Umfeld gestaltet sind. Insbesondere in Bezug auf die Farbgestaltung der Außenwände. Hinzu kommt die grundsätzliche Bauform. Bungalow oder Blockhaus, Bauhausstil oder gar eine Stadtvilla? Hier sollte zuerst ein Gang in die zuständige Gemeinde erfolgen. Hier bekommt man die Informationen welche Art von Haus überhaupt möglich ist (in Bezug auf das Bauumfeld).

Den-Hausbau-angehen

Sind diese Grundsätzlichen Fragen geklärt, kann man sich bereits über konkrete Haustypen Gedanken machen. Und natürlich über die Größe. Hier ist entscheidend die eigene Situation im Blick zu haben. Wie groß ist die Familie aktuell? Wie groß soll sie werden? Was passiert ggf. wenn die Kinder ausgezogen sind? Kann ich den eventuell geplanten Garten im Alter noch pflegen? Soll ein Keller gebaut werden? Dieser verursacht erheblich Mehrkoste. Heutzutage ist es eher in Modern ohne Keller zu bauen, insbesondere da man heute keine großen Heizungsanlagen mehr verbaut. Das alles, ist in jedem Fall bei der Bauplanung zu beachten.

Grundstückspreise und Steuern

Parallel zu diesen Gedanken muss man sich natürlich überlegen wo man bauen möchte. In der Regel ist hier auch der Preis ein wichtiges Argument. Hinzu kommt das der reine Grundstückspreis nicht der Endpreis ist. Hinzu kommt Grunderwerbssteuer, welche in den Bundesländern variiert. In der Regel zwischen 3,5% und 7% des Kaufpreises und ggf. Maklergebühren. Wer nicht so viel Geld zur Verfügung hat, kann sich auch eine sogenannte Erbbaupacht überlegen. Hier wird das Grundstück für 99 Jahre an den Bauherren verpachtet. Sorge um die Frage der Erbschaft für die Kinder? Nun, statistisch gehen Häuser in der BRD in der Regel bereits in der zweiten Generation an einen neuen Eigentümer über. Denken Sie also nicht zu viel über Ihre Kinder nach.

Finanzierung der Immobilie

Sind diese Themen geklärt steht natürlich noch die Frage der Finanzierung im Raum. Hier gilt eine Grundregel: Es sollten ca. 20% bis 30% Eigenkapital zur Finanzierung der Immobilie vorhanden sein. Hier lohnt es sich also auf eventuelle Sparbücher oder Bausparverträge zurückgreifen zu können. Ist kein Eigenkapital vorhanden, bieten einige Banken zwar dennoch eine Finanzierung an, das erhöhte Risiko schlägt sich jedoch stark in den Zinsen und Gebühren nieder!

Fazit: Ein Hausbau ist ein großes Projekt! Sparen Sie weder an Zeit, noch an der richtigen Beratung damit Ihr Traum-Haus ein Traumhaus wird.