Heizkosten sparen – so gelingt es

Diesen Winter wird sicherlich auch wieder richtig kalt werden – nicht aber in den Häusern und den Büros. Und selbst in den Produktionshallen hält man immer eine gewisse Temperatur aufrecht, damit die Geräte nicht einfrieren und die Menschen nicht frösteln müssen. So viel Energie, wie in deutschen Haushalten und Unternehmen im Winter verbraucht wird, wird sonst wo auf der Welt kaum verbraucht, selbst nicht in Spitzenzeiten er Konjunktur. Das übermäßige Heizen bringt in den letzten Jahren Winter für Winter die ambitionierten Energieziele der Regierung in Gefahr – denn falsches Heizen kostet die Verbraucher nicht nur unnötig Geld, es erfordert dass die Heizkraftwerke auf Hochtouren produzieren. Droht die Energiewende letztlich am übermäßigen Heizen der deutschen Verbraucher zu scheitern – eher nicht, wenn sich alle an gewisse Regeln halten und mit Bedacht und mit Verantwortung ihren Mitmenschen und der nächsten Generation gegenüber heizen. Der Hauptgrund, warum in Gebäuden nicht viel Energie eingespart werden kann, liegt nicht am Brenner selbst, der zum Teil durch Sanierung erst vor einigen Jahren in vielen Haushalten erneuert wurde. Verloren geht die Primärenergie vorwiegend dadurch, dass die Räume nicht mit Maß geheizt und nicht ordentlich bzw. richtig gelüftet werden.

Heiztemperatur effektiv und ökologisch steuern

Meist wird ohne eine vorherige jährliche Wartung der Heizungsanlage der Heizkörper bis zum Anschlag hochgedreht und bringt nicht mal die mittlere Leistung, dass es wenigstens angenehm warm wird im Raum. Durch Steuerung der Heiztemperatur in den einzelnen durch ein Netz aus Thermostaten, die sich über den PC bzw. WLAN ansteuern lassen, wäre es möglich jede Menge an Heizkosten zu sparen. Diese Raumthermostate, die auf der Webseite www.heizfaktor.de erworben werden können und von ihrer Technik her natürlich den Richtlinien der Energieeinsparverordnung EnEV §12 entsprechen, machen es möglich, dass die Temperatur im Raum ohne am Heizkörper drehen zu müssen zu den Zeiten, in denen man regelmäßig abwesend ist, heruntergefahren wird.

Im Winter richtig lüften

Ein weiterer Punkt, der Heizenergie einsparen kann ist das richtige Lüften. Idealerweise sollte im Winter, wenn geheizt wird, ein sogenanntes Stoßlüften erfolgen. Das heißt die Balkontür bzw. das Fenster sollte einige Minuten offen stehen. Danach wieder schließen und geschlossen lassen bis zum nächsten Zyklus am Tag. Mehrfaches Stoßlüften am Tag verbessert das Raumklima ganz erheblich. Gekippte Fenster über eine längere Zeit hinweg lassen den Raum schneller und längere Zeit auskühlen und sorgen dafür, dass sich das Raumklima etwas verschlechtert und kosten Geld. Eingespart werden können durch richtiges Lüften Winter für Winter mehrere hundert Euro.