Sicher auf dem Dach

 

Wer auf dem Dach arbeitet, läuft ständig Gefahr abzustürzen. Das wissen auch all die Arbeiter, die jedes Jahr für Baufirmen aufs Dach steigen. Großunternehmen investieren oft viel Geld in Schutzmaßnahmen. Natürlich auch, weil es Vorschrift ist.

Kostenprobleme bei Privatleuten

Aber als Privater, hat man schnell das Problem, das Gerüste und Co. zu teuer sind. Doch es geht auch ohne sie, vorausgesetzt die Bauvorschriften erlauben es. Denn nur weil man etwas kann, heißt das nicht, dass man es auch darf. Wer gegen Vorschriften verstößt, kann nach einem Unfall ärger mit der Versicherung bekommen.

Kenntnisse zum Dachklettern

Wer aufs Dach will, sollte zumindest ein wenig Ahnung vom Klettern und Knüpfen von Kletterknoten haben. Denn Klettergeschirr und Seile sind eine gute Alternative zu den teuren Maßnahmen.
Bevor man sich aber an die Arbeit macht, fragt man am besten einen Kollegen oder Nachbarn, ob er Zeit hat. Denn Dacharbeiten dürfen nie allein ausgeführt werden. Wenn nämlich was passiert, ist gleich jemand zur Stelle der Helfen kann.
Vor dem Ausstieg aufs Dach ist es wichtig, sich im Haus an einem festen Balken zu sichern. Zwischen dem Sicherungsseil und dem Klettergeschirr kommt oft auch der Fallschutzdämpfer zum Einsatz. Es handelt sich um ein spezielles Seil, das sich auseinanderfaltet und einen Sturz bremst. Man sollte aber darauf achten, das Seil und Fallschutzdämpfer zusammen nicht zu lang sind.
Ebenfalls wichtig sind gute Schuhe. Auf Dachziegeln wächst oft Moos, das in Verbindung mit Feuchtigkeit zu einer rutschigen Oberfläche werden kann. Um einen sicheren Stand zu bekommen, kann man jeden zweiten Ziegel zurückschieben und sich eine Treppe bauen. Es empfiehlt sich ebenfalls, eine Laufleine zu errichten. Sie spannte sich quer übers Dach. Man klinkt sich an ihr ein und kann so sicher arbeiten.
Die Qualität des Seils ist das A und O. Alte Seile sind gefährlich und reißen, wenn man stürzt. Nun steht der Arbeit auf dem Dach nichts mehr im Wege.
Bis auf eine Kleinigkeit. Das Sicherungsseil, mit dem man aufs Dach gestiegen ist, sollte man an der Stelle hinlegen, an der man sich ausgeklinkt hat. Auf keinen Fall darf man es ins Haus zurückwerfen. Sonst kommt man nicht mehr sicher vom Dach herunter.
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Grundlegendes zum Hausbau

Ein Haus zu bauen ist eines der spannendsten Kapitel im Leben. Hat man diesen Entschluss erst mal gefasst, so kommen viele Fragen auf. Es beginnt bereits beim Aussehen des Hauses. Spitzdach? Walmdach? Und wie ist es mit Terrasse oder Balkon? Auch hängt das Aussehen davon ab wie die Häuser im Umfeld gestaltet sind. Insbesondere in Bezug auf die Farbgestaltung der Außenwände. Hinzu kommt die grundsätzliche Bauform. Bungalow oder Blockhaus, Bauhausstil oder gar eine Stadtvilla? Hier sollte zuerst ein Gang in die zuständige Gemeinde erfolgen. Hier bekommt man die Informationen welche Art von Haus überhaupt möglich ist (in Bezug auf das Bauumfeld).

Den-Hausbau-angehen

Sind diese Grundsätzlichen Fragen geklärt, kann man sich bereits über konkrete Haustypen Gedanken machen. Und natürlich über die Größe. Hier ist entscheidend die eigene Situation im Blick zu haben. Wie groß ist die Familie aktuell? Wie groß soll sie werden? Was passiert ggf. wenn die Kinder ausgezogen sind? Kann ich den eventuell geplanten Garten im Alter noch pflegen? Soll ein Keller gebaut werden? Dieser verursacht erheblich Mehrkoste. Heutzutage ist es eher in Modern ohne Keller zu bauen, insbesondere da man heute keine großen Heizungsanlagen mehr verbaut. Das alles, ist in jedem Fall bei der Bauplanung zu beachten.

Grundstückspreise und Steuern

Parallel zu diesen Gedanken muss man sich natürlich überlegen wo man bauen möchte. In der Regel ist hier auch der Preis ein wichtiges Argument. Hinzu kommt das der reine Grundstückspreis nicht der Endpreis ist. Hinzu kommt Grunderwerbssteuer, welche in den Bundesländern variiert. In der Regel zwischen 3,5% und 7% des Kaufpreises und ggf. Maklergebühren. Wer nicht so viel Geld zur Verfügung hat, kann sich auch eine sogenannte Erbbaupacht überlegen. Hier wird das Grundstück für 99 Jahre an den Bauherren verpachtet. Sorge um die Frage der Erbschaft für die Kinder? Nun, statistisch gehen Häuser in der BRD in der Regel bereits in der zweiten Generation an einen neuen Eigentümer über. Denken Sie also nicht zu viel über Ihre Kinder nach.

Finanzierung der Immobilie

Sind diese Themen geklärt steht natürlich noch die Frage der Finanzierung im Raum. Hier gilt eine Grundregel: Es sollten ca. 20% bis 30% Eigenkapital zur Finanzierung der Immobilie vorhanden sein. Hier lohnt es sich also auf eventuelle Sparbücher oder Bausparverträge zurückgreifen zu können. Ist kein Eigenkapital vorhanden, bieten einige Banken zwar dennoch eine Finanzierung an, das erhöhte Risiko schlägt sich jedoch stark in den Zinsen und Gebühren nieder!

Fazit: Ein Hausbau ist ein großes Projekt! Sparen Sie weder an Zeit, noch an der richtigen Beratung damit Ihr Traum-Haus ein Traumhaus wird.

Individuell geplante Fertighäuser

Wussten Sie schon, dass es Fertighäuser auch in individueller Form gibt, seit vielen Jahren hört man immer wieder in Fachzeitschriften und natürlich Tv Sendungen von Fertighäusern, diese gelten als besonders schnell umsetzbar.

Wo ist der Unterschied zwischen Fertighaus und einem normalen?

Der Unterschied beim Fertighaus liegt klar darin, dass es aus einzelnen Bauteilen besteht, die im Vorhinein gefertigt werden, und in sehr schnellem Zeitraum aufgebaut werden können. Die Leichtbauweise ist ein weiterer Vorteil, von Fertighäusern, die im allgemeinen mit Ständerwänden und natürlich gesondert gefertigten Bauteilen realisiert wird.

Fertigbau oder Massivhaus?

Natürlich muss man zum Anfang noch betonen, dass ein Fertighaus, heutzutage keine schlechte Qualität aufweisen muss, im Gegenteil, die leichte Bauweise kann auch durchaus Vorteile mit sich bringen, eine leichte Bauweise bedeutet auch nicht zwingend, dass man kein massives Fertighaus bekommt. In Bezug auf die Zukunft, und die Kostenersparnisse ist dies also durchaus, in Betracht zu ziehen.

Die Frage ob ein Massivhaus oder Fertighaus geeigneter ist, kann man nicht so leicht beantworten. Immerhin baut man für die Ewigkeit, auch ein Fertighaus kann lange leben, man muss sich nur im vorhinein im klaren sein, was man sich als Wohnraum wüscht, und wie dieser gestaltet werden soll. Ein individuell gefertigtes Fertighaus macht es möglich.

Empfehlenswertes vorab
Am besten besprechen Sie sich vorab mit einem Architekten, der ihnen ohnehin eine Baugenehmigung einholen muss. Denn immerhin baut man für die Ewigkeit, die Entscheidung des Aufbaus des Hauses, sollten Sie also gut überdenken, und mit fachmännischem Rat sich bestätigen lassen. So eine Entscheidung kann sich auf die Zukunft auswirken, deshalb sollte man hier lieber gut überlegen.

Einlesen in die Thematik

Natürlich können Sie sich auch im Internet einlesen, es gibt genug Informationsportale, wobei unser Magazin den Focus auf Elektrik und Renovierung gelegt hat, natürlich lohnt es sich auch bei den entsprechenden Anbietern zu lesen.