Pelletsheizung – eine lohnenswerte Alternative

Wer ist nicht von den ständig steigenden Brennstoffkosten genervt? Der Anruf beim Öllieferant fällt schwer und die Rechnung von selbigem schmerzt gewaltig. Doch welche Alternativen gibt es, um dem ständigen Kreislauf der steigenden Heizkosten zu entrinnen?
Eine Alternative stellt die Pelletsheizung dar. Hierbei werden als Brennstoff Holzpellets, bzw. gehäckseltes Holz verwendet, welche das heimische Umfeld erwärmen sollen.

 

Die Technik

Der Brennstoff, das heißt die Holzpellets werden aus einem angeschlossenen Pelltetlager zugeführt und damit automatisch in die Pelletskessel zugeführt. Durch die integrierten automatischen Systeme ist stets die korrekte Menge von Pellets im Brennraum. Danach wird das Holz in der Brennkammer verbrannt, die geschieht z.B. mit einem Heizluftgebläse, oder einer dauernden Glutspeicherung und liefert die gewünschte Energie, welche z.B. für die Erhitzung von Wasser genutzt werden kann.
Besonders hervorzuheben sind die unterschiedlichen Techniken der Pelletzuführung, man unterscheidet zwischen verschiedenen Techniken:

– Sturzbrandtechnik (Pellets fallen auf Rost in Brennkammer)
– Walzenrostsystem (Pellets werden über Rost und Walzen der Brennkammer zugeführt)
– Fallschachtfeuerung (Pellets fallen über ein Rohr / Rinne in den Brennraum)

Um eine möglichst optimale Brennung zu erreichen wird der Brennraum durch verschiedene Messfühler überwacht, um ständig einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erzielen.
Besonders auf die Sicherheit wird bei Pelletsheizungen sollte geachtet werden, hierbei stellen z.B. giftige Gase oder eine Überhitzung des Pelletskessel ein nicht zu vernachlässigendes Risiko dar. Die Hersteller entgegnen dem mit verschiedenen Methoden der Kühlung, z.B. durch Wasser.

 

Wirkungsgrad, Leistung und Ökonomie

Pelletsheizungen sind in vielerlei Größen und Ausführungen erhältlich. So sind Öfen von ca. 4-22 kW erhältlich. Ist eine Pelletsheizung erst einmal installiert, zeichnet sie sich durch niedrige Wartungs –und Instandhaltungskosten aus. So können sie, wie eine herkömmliche Anlage ca. einmal im Jahr gewartet werden, um ein Optimum an Wirkung zu erreichen.
Der Bezug der Pellets erfolgt durch spezielle Transporter (Silofahrzeuge), oder in großen Säcken. Die Pellets werden insbesondere bei den Silofahrzeugen in die Tankanlagen automatisch eingefüllt und können in großen Mengen geordert werden (5-10 Tonnen).
In Deutschland besteht die Möglichkeit, Fördermittel für den Erwerb von Pelletsheizungen zu erlangen. Hierbei kann man sich an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wenden und sich dort weitergehend informieren.